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Achtung Spoilergefahr!
Auch wenn ich versuche, ohne Spoiler zu bloggen, so gelingt mir das nicht immer und ich möchte meine Leser deswegen an dieser Stelle davor warnen.
Deshalb sei hiermit gesagt:
Jedem ist selber überlassen, ob er oder sie diesen Blog liest! Lesen auf eigene Gefahr.

Es sei denn, du liebst Spoiler. Dann ist diese Warnung für dich nicht von Belang. ;-)

Montag, 29. Mai 2017

[Tipp] Getränke bei Sommerhitze - Eistee selbstgemacht

Eistee - sehr erfrischend in der Hitze. Aber leider sind die gekauften Eistees immer voller Zucker und löschen den Durst so ziemlich gar nicht. Zuckerwasser könnte man es eher nennen... 😕
Ich möchte euch deswegen hier zwei Tipps geben, wie ihr Eistee ganz einfach selber machen könnt.

Ich selber trinke seit ein paar Jahren gerne eisgekühlten Pfefferminztee, wenn es so heiß ist, dass ich frisch aufgebrühten Tee nicht ertragen kann. Pfefferminztee ist ja heiß schon ziemlich erfrischend und belebend. Trinkt man ihn im Sommer als Eistee, belebt es einen noch viel besser.
Ich nehme dazu am Abend eine Kanne in der 1,5 Liter reinpassen, 4 Teebeutel Pfefferminztee (Ich bevorzuge den von Meßmer und Teekanne btw.) und manchmal eine halbe Zitrone. Den Tee gieße ich ganz normal auf. Mit 1,5 Liter heißen Wasser, so als würde ich mir eine Kanne heißen Tee machen. Ich lasse ihn 7 - 10 Minuten ziehen und entferne dann die Teebeutel. Man kann die ausgepresste halbe Zitrone hinzugeben, wann man möchte. Auch nachträglich, wenn der Tee schon eisgekühlt ist. Je nach Gutdünken.
Die Kanne mit dem Tee abkühlen lasse ich abkühlen, bis es etwas weniger als lauwarm ist und stelle das Ganze dann über Nacht in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag kann man es eisgekühlt genießen. Am erfrischendsten ist das, wie ich finde, wenn man nach einem langen Tag von der Arbeit nach Hause kommt. 😍
Und das Gute: Man kann selbst entscheiden, wie viel Zucker man in den Tee reinhaut. Ich selbst trinke den Eistee aber immer ohne Zucker. Ein wunderbar erfrischender Durstlöscher.

Eine andere Variante ist der Eistee mit Schwarztee. Auf die Idee bin ich gekommen, weil mir eine Kollegin davon erzählte und auch weil der Lipton Ice Tea aus der Dose, den ich geschmacklich so liebe, auf Schwarzteebasis fabriziert wurde. Ich hab dann ein wenig gegoogelt und bin auf dieses Rezept hier gestoßen. Da ich aber erst ausprobieren wollte, keine Zutaten verschwenden wollte und auch eh keine davon im Haus hatte, habe ich es ohne Zitrone und Zitronenmelisse ausprobiert. Und ich bin begeistert. Geschmacklich kommt es sehr nah an den oben erwähnten Eistee von Lipton, den ich als Kind so liebte - nur nicht ganz so süß, ohne Sprudel und tatsächlich durstlöschend!
Ich habe mich nicht zu 100% ans Rezept gehalten, deswegen werde ich schildern, wie ich diesen Eistee zubereitet habe:
Ich habe zunächst einen halben Liter Schwarztee aufgebrüht. Dafür habe ich 2 Maß Ostfriesentee genommen. Ich ließ den Tee ca. 3 Minuten ziehen und machte die Kanne, dieselbe, die ich auch immer für meinen Pfefferminztee nehme, mit Mineralwasser voll. Ja, Mineralwasser. Ohne Kohlensäure. Ich nahm Volvic naturelle, aber sicher ist das egal. Man hätte auch einfaches Leitungswasser nehmen können, aber mir war irgendwie nach Volvic. :D
Den Zucker ließ ich auch hier weg. Und Zitronenmelisse und Zitrone hatte ich ja nicht hier also hab ich das Ganze so in den Kühlschrank gestellt und dann nach ein paar Stunden eiskalt genossen. Herrlich auch ohne die Verfeinerungen aus dem Originalrezept. 😍
Sehr empfehlenswert!
Und da es ja in letzter Zeit so heiß ist und man bei so einer Hitze viel trinken soll und man das Wasser irgendwann über hat, wollte ich diese beiden Rezepte mit euch teilen.

Guten Durst! 😊

Freitag, 7. April 2017

[Filmreview] Sword Art Online: Ordinal Scale

Haja, komme gerade aus dem Kino~. Geguckt habe ich den neuen SAO-Film »Ordinal Scale«.
In diesem geht es nicht um Virtual Reality (VR), sondern um Augmented Reality (AR). Es wurde das "Augma" entwickelt. Ein Multifunktionsgerät, welches die AR-Funktion völlig ausschöpft und die FullDive-Funktion ablöst. Man kann im Prinzip alles damit machen. Da man es im Wachzustand nutzen kann, anders als das AmuSphere, sind die Userzahlen natürlich in die Höhe geschossen.
Natürlich gibt es auch für das Augma ein speziell entwickeltes MMORPG, dessen Beliebtheit zusehends steigt: Ordinal Scale.
Kiritos Begeisterung darüber hält sich jedoch in Grenzen, während seine Freunde das Augma ausgiebig nutzen. Er kommt mit dem Gameplay nicht so ganz gut zurecht. Es ist halt etwas anderes, als in eine virtuelle Realtiät zu tauchen als in der Realität mit virtuellen Effekten klarzukommen.. Man muss eigenen Körpereinsatz beim Kämpfen zeigen und sportlich somit einigermaßen fit sein, sonst kommt man nicht weit. ;-)
Als dann aber Bossgegner aus SAO auftauchen und Asuna dann auch noch ihre Erinnerungen aus SAO verliert, weckt das Kiritos Kampfgeist und er stürzt sich ins Spiel ...


Ein genialer Film mit tollen Momenten und vielen Asuna-Kirito-Momenten. Momente, die mir in der letzten Anime-Staffel tatsächlich gefehlt haben. (nachzulesen hier)
Spannend, witzig, romantisch, actionreich - dieser Film hat alles, was SAO ausmacht. Die bekannten Charaktere tauchen auf und kommen diesmal auch nicht zu kurz. Eine gesunde Balance aus allem. Sogar Momente aus Staffel 1 tauchten auf - sehr schöner Fanservice. :D
Ich sah den Film auf Deutsch und muss sagen, dass ich die Synchro wider Erwarten gar nicht so schlecht fand. Es war anfangs zwar ungewohnt, aber ich gewöhnte mich schnell dran. Nach all der Kritik, die ich las, rechnete ich jedoch mit Schlimmerem.
Trotzdem hätte ich ihn lieber in O-Ton gesehen, weil ich an die japanischen Stimmen einfach mehr gewöhnt bin. Aber das ging aus zeitlichen Gründen leider nicht.Das hole ich dann auf der DVD/Bluray nach. :D
Ja, ein kurzes, knackiges Review meinerseits. Ich kann den Film getrost weiterempfehlen - für Fans sowieso ein Muss.
Kleiner Tipp: Bleibt bis ganz zum Schluss sitzen. Nach dem Abspann kommt noch was! ;D


Donnerstag, 6. April 2017

[Aktion] KopKino #4

Mit einem Tag Verspätung, weil ich gestern Abend dann doch zu müde zum Bloggen war, nehme ich am gestrigen KopfKino von KiraNear teil.

http://auroramisa.blogspot.de/search/label/KopfKino

KopfKino ist KiraNears ganz eigene Mitmachaktion, die jeden Mittwoch stattfindet.
Es werden zwei Fragen gestellt, eine zum Thema Bücher/Lesen und die andere zum Thema Serien/Filme, von denen man mindestens eine beantworten kann. Optimal ist es, wenn man beide beantwortet, aber das ist kein Muss. Es reicht, wenn man nur eine der beiden Fragen beantworten kann.
Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr hier.

Die Fragen


Bücher: Hast du schon einmal ein Buch gewonnen?
Serien: Gibt es für dich eine Serie, bei der das Remake besser ist als das Original?

Meine Antworten


Hast du schon einmal ein Buch gewonnen?
Ja, das habe ich tatsächlich schon mal. Das war noch zu Zeiten, in denen es die Buchhandlung Weiland noch gab. Ich hab auf der Website der Buchhandlung an einem Quiz teilgenommen. Ich weiß heute gar nicht mehr, worum es ging und ich hatte auch einfach so teilgenommen und nicht damit gerechnet, tatsächlich etwas zu gewinnen.
Aber ein paar Tage später bekam ich Post mit dem Hinweis, dass ich gewonnen hätte und dem Buch »Da muss man durch von Hans Rath.
Ich gestehe, ich hab das Buch bis heute nicht gelesen. Die Thematik hat mich nie sonderlich interessiert und gekauft hätte ich mir das Buch nie und nimmer. Aber eines Tages werde ich es lesen...

Gibt es für dich eine Serie, bei der das Remake besser ist als das Original?
Ich glaube, ich habe bisher kein einziges Remake einer Serie geguckt. Mir fällt da zumindest keine ein. Allerdings habe ich vor, »Sailor Moon Crystal« zu schauen. Aber ich weiß noch nicht, wann ich das mache. Und war da nicht auch noch »Dragon Ball Z Kai«? Das wollte ich mir auch noch anschauen... Ah, ich glaube, dass hatte ich bisher nicht getan, weil es mich abschreckte, dass es noch nicht synchronisiert gewesen war. Ich weiß gar nicht, wie der aktuelle Stand da ist. :,D
Mit anderen Worten: Ich kann die Frage leider nicht beantworten.

Donnerstag, 2. Februar 2017

[Aktion] KopfKino #3

[Meinen 2. Beitrag zur Aktion könnt ihr hier nachlesen. Da ich nur die Bücher-Frage beantwortete, postete ich es auch nur in meiner Bücherecke.]

Uuund es ist mal wieder Zeit für:

http://auroramisa.blogspot.de/search/label/KopfKino

KopfKino ist KiraNears ganz eigene Mitmachaktion, die jeden Mittwoch stattfindet.
Es werden zwei Fragen gestellt, eine zum Thema Bücher/Lesen und die andere zum Thema Serien/Filme, von denen man mindestens eine beantworten kann. Optimal ist es, wenn man beide beantwortet, aber das ist kein Muss. Es reicht, wenn man nur eine der beiden Fragen beantworten kann.
Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr hier.

Die Fragen


Bücher: Hättest du gerne eine Verfilmung zu deinem aktuellen Buch?
Serien: Was bevorzugst du bei Serien? Dub oder Sub? 
Als Beispiel: Gerdub ist die deutsche Synchro, Gersub die (z.b.) japanische Synchro mit deutschen Untertiteln.

Meine Antworten


Hättest du gerne eine Verfilmung zu deinem aktuellen Buch?
Ja, so eine Verfilmung zu »Windgeflüster in Fella« würde mich schon interessieren. Ich finde die Frage jetzt lustig, weil mir vor kurzem beim Lesen durch den Kopf ging, wie die und die Szene aussehen würde, wenn man sie verfilmen würde... XD
Aber Buch reicht mir auch völlig. Ich glaube, die Autorin hat sowieso alle Hände voll zu tun, den nächsten Band zu schreiben. ;-)

Was bevorzugst du bei Serien? Dub oder Sub?
Als Beispiel: Gerdub ist die deutsche Synchro, Gersub die (z.b.) japanische Synchro mit deutschen Untertiteln.
In der Regel bevorzuge ich schon Gerdub. Ich bin auch ziemlich hart im Nehmen, was deutsche Synchronisation angeht. Dennoch gibt es Dubs im Deutschen, wo sich mir die Fußnägel hochrollen (zB beim Anime »Chobits«), weil die so grässlich sind und da schaue ich dann das Original mit deutschen Subs.
Generell mag ich aber reine Dubs lieber, da ich dann den Untertitel nicht mitlesen muss. Geht dann allerdings nur im Deutschen, da ich im Englischen immer noch Probleme habe, wirklich alles zu verstehen. Und dem Japanischen bin ich, bis auf ein paar wenige Vokabeln, so gar nicht mächtig. XD

Samstag, 31. Dezember 2016

[Filmreview] »Rogue One - A Star Wars Story«


Ich war nun mittlerweile zweimal in »Rogue One - A Star Wars Story« und war beide Male total begeistert.
Nach dem ersten Mal verließ ich das Kino mit einem Dauergrinsen und wollte hüpfen und tanzen. Und das, obwohl ich vom Tanzen so gar nichts halte. Ich habe mich so gefreut, dass der Film wie erwartet genial wurde - und noch viel besser - dass ich nicht aufhören konnte, mich zu freuen.
Zwar erhielt meine Freude einen Dämpfer, als Carrie Fisher starb - möge die Macht mit dir und deiner Mutter sein, Carrie 💗 - und ich hatte gestern ein mulmiges Gefühl und Trauer im Bauch, weil Carrie im Abspann explizit erwähnt wurde - aber trotzdem hält es mich nicht davon ab, diesen Film zu lieben.
Dieser Film enthält eine Menge Fanservice, es wird etwas aus dem alten EU aufgegriffen und gleichzeitig ist Rogue One etwas völlig Eigenes. Er hat seine eigenen Gags und Witze und knüpft damit trotzdem nahtlos an die restlichen Filme an. Für mich hat dieser Film all das, was Episode 7 (ja, ich verweigere auch ein Jahr nach diesem Film den eigentlichen Titel *hust*) so gar nicht hatte. Rogue One hat einfach alles, was Star Wars ist. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich mich noch mehr freute, als normal. Noch nie habe ich das Kino nach einem Star Wars-Film so verlassen. Noch nie!
Das einzige Manko an dem Film: es fehlt leider der berühmte Vorspann und die Filmmusik ist gewöhnungsbedürftig, da sie diesmal von Michael Giacchino stammt. Man merkt deutlich den Unterschied zu den Stücken von John Williams. Der Soundtrack ist einfach anders, aber dennoch episch. Dass der "fliegende Text" hier nicht existiert ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig, jedoch weiß ich auch nicht, was dort hätte stehen sollen, denn es ist klar, worum es in dem Film geht und man kann sich in etwa denken, wie es politisch in der Galaxis aussieht.
Der Film ist storymäßig nach »Die Rache der Sith« und vor »Eine neue Hoffnung« angesiedelt. Ich selber fühlte mich zwischenzeitlich sogar ein wenig an »Die Rückkehr der Jedi-Ritter« erinnert.
Das Banner des Imperiums hängt über der Galaxis, doch die Rebellion ist am Aufsteigen während der Bau des Todessterns so gut wie abgeschlossen ist, jedoch noch geheim gehalten werden soll. Was nur bedingt gelingt, da die Rebellen natürlich davon Wind bekommen, als ein imperialer Frachterpilot desertiert...
Jyn Erso, Protagonistin dieses Films, Tochter von Galen Erso, der vom Imperium gezwungen wurde, beim Bau des Todessterns zu helfen, schließt sich nach einigem Hin und Her den Rebellen an und beschließt mit einer Truppe Freiwilliger, die Pläne des Todessterns zu stehlen. Sie setzt sich damit über den Beschluss des Rates hinweg, aber ich habe so das Gefühl, dass Mon Mothma das erwartet hat. XD
Natürlich spielt auch Bail Organa eine Rolle in diesem Film. Es war sooooo schön, ihn nach »Die Rache der Sith« wieder auf der Leinwand zu sehen!
Ich frage mich, ob es eine Verbindung zwischen Jyn und Bail gibt, da Jyn ihre Meinung plötzlich änderte, als Bail hervortrat. Er tat ja gar nichts, er stand einfach nur da. Und beobachtete sie. Ziemlich genau.
Jyn gefiel mir sehr gut als Protagonistin. Sie hat Fehler und kann nicht alles und hat etwas an sich, dass mich von Anfang an fasziniert hat. Ich kann aber nicht sagen, was das genau ist... Jedenfalls gefiel sie mir sehr viel besser als Rey aus Episode 7. Sie ist irgendwie lebendiger... Leidenschaftlicher. Rey wirkt dagegen irgendwie unpersönlich und kalt. Das ist seltsam, da ich Rey vorher nie so empfunden habe. Oo
Es gab eine besondere Stelle, wo ich am liebsten aufgesprungen wäre und ganz laut "Ich hab dich SO vermisst!" gebrüllt hätte. Und zwar, als Vader auf der Leinwand auftauchte. Ich hab erst da geschnallt, wie sehr ich ihn vermisst hatte. Wow. Die Gefühle gingen total mit mir durch. XD Er ist und bleibt einfach mein liebster "Bösewicht" ... Und ein Kylo Ren kommt meiner Meinung nach nicht die Spur an ihn ran.
Als Vader dann auch noch seinen Würgegriff gegen Krennic einsetzte und seinen Satz danach sagte, hätte ich vor Freude beinahe aufgejauchzt und im Kopf hatte ich nur den Satz: "Er ist wieder da, der Macht sei Dank."
Ohhhh und die Raumschlacht über Scarif... Das war, wie nach Hause zu kommen. Rebellenschiffe, die gegen TIE-Jäger kämpften! Wie in »Eine neue Hoffnung«. Das war so toll dargestellt, so genial - einfach Star Wars. 😍 Etwas, was mir in dieser Form in Episode 7 auch gefehlt hat - was mir aber erst jetzt bewusst wurde.
Dass am Ende alle Mitglieder der Mission sterben, war für mich von Anfang an klar. Der Film ist generell sehr düster und die Thematik, wie die Pläne des Todessterns in Leias Hände gelangen, wurde ja schon im damaligen EU in der Han-Solo-Trilogie von A.C. Crispin angeschnitten. Ein Selbstmordkommando, das jedoch erfolgreich war - meisterhaft dargestellt mit einer angedeuteten Liebesgeschichte, die jedoch nicht zum Tragen kommt. Dramatisch, traurig, schockierend - aber genial.
Wie knapp es jedoch am Ende wirklich ist und wie kurz davor Vader stand, die Pläne der Rebellen zu vereiteln, wird einem erst am Ende des Films klar. Vader scheiterte wirklich um Haaresbreite - während seine Tochter gewann. Das war wirklich genial dargestellt, dieser Showdown am Ende... Und während in den Geschichten vorher die Guten zwar immer scheinbar gewannen, die Bösen aber dennoch immer einen Trumpf im Ärmel hatten, ist es hier total umgekehrt. Als würde sich das Blatt ab Rogue One zugunsten der Rebellion wenden. Ein Wendepunkt in der Geschichte des Imperiums.
Ich persönlich wusste, dass Tarkin und Leia in diesem Film auftauchen würden. Es musste einfach so sein, da sie beide eine Schlüsselrolle spielen, was Todesstern und Allianz angeht. Es wäre enttäuschend gewesen, wenn dem nicht so gewesen wäre. Allerdings fragte ich mich die ganze Zeit, wie die Filmemacher das anstellen sollten. Carrie Fisher war in der Zwischenzeit gealtert und konnte unmöglich Leia darstellen, ihre Tochter sollte es auch nicht sein und Peter Cushing ist seit 1994 tot. Man hätte natürlich Wayne Pygram nehmen können, der Tarkin schon in »Die Rache der Sith« für die Endszene gespielt hatte, aber man hatte Tarkin letztlich via CGI dargestellt und das Leia-Problem hat man genauso gelöst. Überraschend gut im Übrigen. Ich war beeindruckt, wozu die Technik heutzutage fähig ist. Auch wenn man an Tarkin gemerkt hat, dass er computeranimiert war. Er hat sich sehr steif bewegt und sein Gesicht hatte weniger Tiefe als die seiner Mitmenschen. Bei Leia hatte man am Ende nicht den Vergleich, weil sie alleine im Bild war und einfach nur stand. Tarkin hat die ganze Zeit ja mit anderen Menschen interagiert und sich auch bewegt. Im direkten Vergleich sah man das natürlich. Aber auch nur, wenn man genau hinsah. Beeindruckend, höööchst beeindruckend.
Den ganzen Film hindurch geht es eigentlich um Hoffnung. Zwei Leitsätze begleiten den Film:
"Rebellion entsteht aus Hoffnung." und "Rettet die Rebellion! Rettet den Traum!"
Dass Leia am Ende nur mit "Hoffnung" antwortet, als sie gefragt wird, was die Disc zu bedeuten hat, die sie ja später an R2-D2 verfüttert, lässt einen daran erinnern, dass der chronologisch nächste Film »Eine neue Hoffnung« heißt. Als mir das bewusst wurde, begriff ich, dass sich erneut ein Kreis geschlossen hatte. Ich hatte eine Gänsehaut und feuchte Augen und wollte als nächstes »Eine neue Hoffnung« anschauen. XD
Wirklich genial gelöst. Ein fantastischer Film. Sehr empfehlenswert. Neueinsteiger ins Star Wars-Universum werden jedoch vieles nicht begreifen, denke ich.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

[Aktion] KopfKino #1

Tadaaaa! Nun endlich mache ich auch mal bei KiraNears KopfKino mit. Ich wollte das eigentlich schon viel, viel eher aber habe es leider nicht geschafft. Irgendwie hat's einfach nicht gepasst. :/
Ich hab mir das übrigens so gedacht: Da diese Aktion thematisch in beiden meiner Blogs reinpasst, werde ich sie auch in beiden posten - vorausgesetzt, ich beantworte beide Fragen. Wenn ich nur eine der beiden Fragen beantworte, poste ich meine Antwort dann in dem entsprechend thematisch passenden Blog.
So verstaubt meine Seifenblase auch nicht so schnell.

http://auroramisa.blogspot.de/search/label/KopfKino

KopfKino ist KiraNears ganz eigene Mitmachaktion, die jeden Mittwoch stattfindet.
Es werden zwei Fragen gestellt, eine zum Thema Bücher/Lesen und die andere zum Thema Serien/Filme, von denen man mindestens eine beantworten kann. Optimal ist es, wenn man beide beantwortet, aber das ist kein Muss. Es reicht, wenn man nur eine der beiden Fragen beantworten kann.
Weitere Infos zu dieser Aktion findet ihr hier.

Die heutigen Fragen


Bücher: Wo kaufst du dir deine Bücher?
Serien: Sammelst du Serien auf DVDs?

Meine Antworten


Wo kaufst du dir deine Bücher?
Ich kaufe meine Bücher hauptsächlich über Heymann. Seit es Weiland nicht mehr gibt, ist Heymann meine Lieblingsbuchhandlung und alle Bücher, die ich kaufen möchte, kaufe ich entweder online bei denen im Shop oder direkt in der Buchhandlung vor Ort. Letzteres kommt eher selten vor, da ich mittlerweile um Buchhandlungen eigentlich einen weiten Bogen mache, da ich sonst wieder mit gefühlt 20 Büchern den Laden verlasse. :,D
Wenn ich ältere Bücher suche, die es im Buchhandel nicht mehr gibt, schaue ich erst einmal antiquarisch im ZVAB, ob ich sie dort finde. Erst wenn ich da auch nichts Geeignetes für mich finde, schaue ich bei Amazon.
Ja, so läuft ein normaler Bücherkauf bei mir ab. Wenn es sich jedoch um Bücher dreht, die über Amazon veröffentlicht werden und die es im Buchhandel so nicht zu kaufen gibt, kaufe ich die Bücher natürlich auch über Amazon.
In seltenen Fällen kaufe ich Bücher auch mal in Supermärkten oder am Bahnhof.

Sammelst du Serien auf DVDs?
Nein, eigentlich nicht. Das mache ich eigentlich nur, wenn's die Serie nicht online anzugucken gibt und ich sie aber unbedingt sehen möchte.
Die meisten Serien schaue ich über Netflix und Amazon Prime an. Ich habe bei Serien nicht so das Bedürfnis, sie auf DVD oder BD besitzen zu müssen. Diesen Tick habe ich nur bei Büchern. Und das reicht ja auch, oder? Sonst wäre mein Zimmer und der Rest der Wohnung sicher schon längst voll. XD

Montag, 21. November 2016

[Serienreview] »The Crown«


Seit ein paar Tagen suchte ich überraschenderweise die Serie »The Crown«. Überraschend, weil ich mich für die Thematik eigentlich nie interessiert habe.
Es ist eine neue Serie auf Netflix, die von dem Leben der jungen Elizabeth handelt, wie sie zur Königin gekrönt wird und wie sie ihre Aufgaben als Queen Elizabeth meistert.
Da ich so viel Positives über diese Serie aufgeschnappt habe, dachte ich: »Joah, schaust du mal da rein...« Am Ende blieb ich kleben. Hätte ich niemals gedacht - aber mir gefällt die Serie und ich will immer weitergucken und wissen, wie Elizabeth an ihren Aufgaben wächst...
Ich habe keine Ahnung, ob die Serie historisch korrekt ist, aber ich rechne mal nicht damit. Meine schnelle Recherche ergab nur, dass die Windsors vor Veröffentlichung dieser Serie eher skeptisch waren. Mehr habe ich auf die Schnelle nicht rausgefunden. Ich finde das jetzt aber nicht so wichtig. Die Serie fesselt mich jedoch total. Und ich finde, die Schauspielerin der Elizabeth ist wirklich gut gewählt. Wie sie sich bewegt, wie sie guckt - da muss ich manches Mal wirklich sehr stark an die echte Elizabeth denken und manchmal habe ich das Gefühl, dass sie so in jungen Jahren wirklich gewesen sein könnte. Das fasziniert mich besonders.
Auch kriegt man aus der politischen Zeit von damals tatsächlich einiges mit - auch wenn ich hier wieder sagen muss, dass ich nicht weiß, ob es wirklich alles damals so war..
Ich  kann mir gut vorstellen, dass hier Wahrheit und Serie sehr miteinander verschmelzen. Sicher gibt es viele fiktive Elemente - aber bestimmt auch viele, die so stimmen, wie sie gezeigt werden.
Es ist faszinierend wie damals mit dem Rauchen umgegangen wurde. Da röchelt King George und hustet Blut und er zündet sich erst mal die nächste Fluppe wieder an. 😱
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass damals wirklich so damit umgegangen wurde, weil man es nicht besser wusste.
Mit dem heutigen Wissen ist es aber schon sehr erschreckend.
Die Stimmung der Serie ist sehr drückend - nicht ganz so drückend wie bei der Serie »House of Cards« aber so, dass man die Bürde, die Elizabeth trägt, doch fast greifen könnte...
Wer unsicher ist, ob die Serie einem zusagt, dem kann ich nur raten, so reinzugucken, wie ich es tat.
Vielleicht bleibt ihr ja auch so kleben, wie ich? 😉
Sogar meine Oma war überrascht, dass ich das gucke....  😅
Ich will jetzt dauernd mit dem Füller auf Papier schreiben, weil das in Szenen dort so oft gezeigt wurde... Öhem. 😅